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Was macht einen echten Mann aus?

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Zitat aus Focus vom 28. Juli 08

Stoff für echte Männer

Forscher entschlüsseln die wahre Macht jenes Zauberstoffs,
der den Mann formt und steuert - das Hormon Testosteron

Er nennt sich selbst einen „echten Kerl". Und allen Frauen, die je mit ihm flirteten oder schliefen, die ihn schlugen oder in die Wüste schickten, widmete Steve Santagati sein Buch „Mannual". Der Autor, einst als Model und immmer noch als Narziss tätig, versteht sein Werk als Ratgeber für all jene, die wissen wollen, wie ein Mann wirklich funktioniert. Großmütig gibt Santagati, 43, die letzten Geheimnisse
preis - das „Denk-, Jagd- und Paarungsverhalten" seiner Geschlechtsgenossen nämlich.
Der wahre Mann, so lässt Super-Steve wissen, sei charmant, humorvoll, „unverschämt selbstbewusst", sexy, durchtrainiert und - Überraschung! - „gut im Bett". Betrete ein wirklicher Kerl den
Raum, überzeuge er durch sicheren Gang und festen Blick. Seine Botschaft: Niemandem muss er etwas beweisen. Er ist einfach. Frauen, so lehrt Santagati, lieben solche Typen. Nette Männer seien für sie nur „Fußabstreifer". Eine Klassefrau brauche einen Mann mit Kanten, der Tag für Tag (und wohl auch Nacht für Nacht) ihr „Blut in Wallung" bringe. Wen die Weisheiten des Frauen- und Männerverstehers Santagati in Wallung bringen, dem sei gesagt, dass der Junge vielleicht ein wenig platt formuliert - aber gar nicht so falsch liegt. Mistkerle bekommen tatsächlich die meisten Frauen
ab. Zumindest legt dies eine Studie der New Mexico State University in Las Cruces nahe. Demnach verbuchen machtbesessene Egomanen mit miesen Manieren beim weiblichen Geschlecht die größten Erfolge. Oder, wie Forscher Peter Jonason formuliert: „Wer ein bisschen böse ist, hat ein ausgeprägtes Sexualleben." Und dann der (ebenfalls etwas böse) Nachsatz: Das gelte allerdings nur für Männer.
Und schwupp, da ist sie schon wieder - die Regel aller Regeln, die Phrase aller Phrasen, die Mutter aller Schubladen: Männer ticken anders als Frauen. Und wer wissen will, was ihn von ihr denn nun unterscheidet, der wird an dem einen Wort nicht vorbeikommen, jenem Wort, das einem Macho Tränen der Rührung und einer Frauenrechtlerin Tränen der Wut in die Augen treibt: Testosteron.
Das Hormon wird als eigentlicher Treibstoff für die Männlichkeit angesehen. Es macht den Unterschied zwischen Weichei und Womanizer, zwischen Männchen und Macker. Erwachsene mit viel Testosteron in den Adern gelten als dominanter, zupackender, aggressiver und besser im Bett. Testosteron steht für alles, was Männer lieben und Feministinnen hassen. Das Hormon trennt Mann und Frau - und wurde so zum perfekten Feind der Emanzipationsbewegung.
Auf der Suche nach der eigentlichen Macht des Testosterons entschlüsseln Forscher den Mechanismus des menschlichen Körpers. Sie entdecken, wie grundlegend verschieden Männer und Frauen sind - und dass Testosteron zwar einen wesentlichen Anteil daran hat, seinen wahren Einfl uss aber viel früher ausübt als bisher angenommen.

X-20080811160323312Focus vom 28.07.08

Selbstbewusst
Steve Santagati, 43, Autor, Mode- und Beziehungsberater: Männer dürften nicht nett sein, glaubt der Amerikaner Santagati. Er sei ein „Bad Boy", was in seiner Definition der Superlativ von „echter Kerl" bedeutet. Solche Typen seien humorvoll, unverschämt sexy, durchtrainiert und gut im Bett - deshalb dürften sie sich bei Frauen alles erlauben.

Männlichkeit ist trainierbar

Aus der Erfahrung zeigt sich, dass die körperliche Erscheinung nur einen Aspekt der Männlichkeit darstellt. Denn Männlichkeit - und hiermit ist das Selbstverständnis und die Wirkung auf andere Männer und Frauen gemeint - ist eben etwas Erlerntes. Vom Vater und anderen männlichen Bezugspersonen bekommt ein Junge vielerlei Botschaften vermittelt, was als männlich gilt. Und im besten Fall wird Männlichkeit beim Sport, gemeinsamen Unternehmungen und durch das Kopieren männlichen Verhaltens eines Vorbilds antrainiert.

Wer dies in seinem Leben zuwenig mitbekommen hat wirkt und lebt unmännlich: es fehlen dem Mann männliche Attribute wie: ein durchtrainierter Körper, Aggression, Abenteuerlust und eine sexy Ausstrahlung. Denn wer bei Frauen Erfolg haben will braucht eine männliche Ausstrahlung. Und - das halte ich für genauso wichtig: wer in einer Partnerschaft und als Familienvater "seinen Mann stehen" will braucht ebenso ein gesundes männliches Selbstverständnis und Selbstbewusstsein. Und genau dies fehlt heute vielen braven, netten und feminisierten Männern. Doch dies kann man trainieren. In meinem Buch "Männlichkeit leben" führe ich aus, welche Aspekte von Männlichkeit erlernbar sind. Doch der theoretische Teil ist hier nur die Vorbereitung, denn Männlichkeit erlernt man nicht durch Lesen, sondern durch Praxis. Deshalb werden Männer von mir und meinem Team in speziellen Trainings in verschiedenen Aspekten der Männlichkeit trainiert: Herausforderungen, Initiationen, männliche Gemeinschaft und persönliches Coaching sind die Elemente, die männliches Selbstverständnis und charismatische Ausstrahlung als Mann bewirken. Hier einige Tipps für Männer, wie jeder im Alltag die eigene Männlichkeit stärken kann.

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Testosteronwert wirklich erhöhen können: Herzenskrieger-Training

Der Focus-Artikel als PDF zum Download

 

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