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Ich halte sämtliche Denk- und Handlungsansätze zur Bekämpfung jugendlicher Gewalt, die ich bisher aus der Öffentlichkeit vernommen habe für völlig verfehlt. Dort geht es um Gewaltprävention, Kontrolle, Verbot von Waffen und Videospielen etc. bis hin zu Trainings zu Gewaltfreiheit. In all diesen Ansätzen wird versucht Jungen ihre Aggression abzutrainieren, weil diese zu gewalttätigen Handlungen führen würde. Wie ich bereits im meinem Buch "Männlichkeit leben" ausgeführt habe liegt hier aber ein gravierender Denkfehler vor, wenn Aggression und Gewalt in einen Topf geworfen werden. Was junge Männer brauchen ist keine Unterdrückung ihrer Aggression, sondern eine angemessene Förderung. Sie brauchen männliche Führung und Rahmenbedingungen, in den Aggression in POSITIVER Weise gefördert und ausagiert wird. Das bedeutet, es braucht einen Rahmen, wo persönliche körperliche und emotionale Grenzerfahrungen möglich sind, der von erfahrenen Männern (Mentoren, Lehrer, Väter) geschaffen und betreut wird. Dahinter steckt der tiefliegende Wunsch nach echten Initiationen ins Mannsein. Wird dieses Grundbedürfnis junger Männer durch zu viel feministischen Einfluss durch weibliche Bezugspersonen, Mutterbindung, Lehrerinnen und durch wenige adäquate Angebote für Jungen nicht befriedigt suchen Jungen häufig nach eigenen Wegen. Schulische Inhalte und vermittelte Werte sind zunehmend durch feministisches Gedankengut geprägt, die Inhalte für Mädchen anstatt für Jungen geeignet. Was Grenzerfahrungen, Kampf, Aggression, Jagdtrieb und echte männliche Herausforderungen angeht gibt es gar keine Angebote. Die offensichtlich zielgerichtete Attacke des Jugendlichen auf Frauen spricht dafür, dass er sich von Frauen oder Mädchen nicht respektiert oder gar gedemütigt gefühlt hat. Mir liegen viele Schilderungen (auch von Psychologen und sogar von Feministinnen) vor, in denen auf die sehr einseitige Förderung von Mädchen und Benachteiligung von Jungen durch Lehrerinnen im Unterricht hingewiesen wird. Wolfgang Bergmann, Erziehungswissenschaftler und Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze über Kinderpsychologie wies in einem Spiegel-Interview eindringlich auf das Problem der Antimännlichkeitserziehung an deutschen Schulen hin. Im Artikel "Diagnose Junge" habe ich weitere Berichte dazu zusammengefasst.

Man muss diese Dinge nur kombinieren mit der aktuellen Zeitungsmeldung, dass in Deutschland immer weniger Jungen das Abitur schaffen und der Anteil der männlichen Jugendlichen (im Gegensatz zu den Mädchen) ohne Schulabschluss weiter steigt.

Contra Gewalt, Pro Aggression

Auch gibt es keinerlei Angebote für echte Männergemeinschaften, für viele Jungen noch nicht einmal in einer kleinen familiären Form wie mit dem Vater, der etwas Spannendes mit dem Sohn unternimmt. So vereinzeln viele Jungen und schaffen sich in ihrer isolierten Welt Möglichkeiten für Grenzerfahrungen und Initiationen. Durch angelnden Kontakt und fehlender männlicher Betreuung (sowie Reibung) suchen sich einige dann Ersatz in Form von Video-Kriegsspielen und riskanten Mutproben. Geht ein Junge wie im Fall Winnenden soweit, dass er sich eine Waffe besorgt und zum Amokläufer wird, dann liegt aus meiner Sicht der verzweifelte (und pervertierte) Versuch einer Selbst-Initiation vor. Ohne den jungen Mann und seine Biografie zu kennen halte ich den tiefen, aber unbefriedigten Wunsch nach Initiation und Aufnahme in eine Männergemeinschaft für die wirkliche Ursache solcher Amokläufe junger Männer. Sie suchen Grenzerfahrungen und brauchen echte Kontakte mit älteren Männern. Jugendliche und junge Männer brauchen positive und konstruktive Erfahrungen im Umgang mit Konflikten, Aggression und der eigenen Kraft. Jugendliche haben einen natürlichen Wunsch nach einer echten Initiation männlichen Kontakt, sie brauchen spezielle Förderung männlicher Qualitäten - auch in der Schule. Sonst werden aus ihnen "Mamasöhnchen", die keine Verantwortung für sich und ihr Leben übernehmen. Ausführlichere Details zu diesem Thema in meinem Männerbuch.

Wenn diese Problematik im gesellschaftlichen und speziell schulischen Rahmen nicht angegangen wird prognostiziere ich eine dramatische Häufung solcher Taten junger Männer in Form von Gewalt gegen andere oder sich selbst.

In meinen Seminaren biete ich Möglichkeiten, um Aggression positiv zu erleben, biete Möglichkeiten zu intensiven Kontakt unter Männern sowie zeitgemäße männliche Initiationen, die auch wirkliche Grenzerfahrungen darstellen. Bislang kamen Männer im Alter zwischen 17 und 63 Jahren zu mir, so dass hier verschiedene Generationen zusammen kommen und sich gegenseitig unterstützen sowie herausfordern.

Speziell der step 1 des Herzenskrieger-Männertrainings ist eine gute Möglichkeit für Väter und Söhne, um die Vater-Sohn-Beziehung zu klären und zu vertiefen. Die nächsten Möglichkeiten sind:

Step 1a und Step 1b 

Für junge Männer unter 25 Jahren gilt 25% Rabatt, bitte bei Anmeldung Kopie des Personalausweises schicken oder faxen.

 

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