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Bis vor wenigen Jahren hätte eine solche Frage kaum Sinn gemacht. Wenn die gesellschaftliche Entwicklung allerdings weiterhin so verläuft wie in den letzten Jahrzehnten, dann macht sie in einiger Zeit auch keinen Sinn mehr, denn die Antwort wird dann nämlich sein: Natürlich führt die Frau in der Partnerschaft, der Mann folgt ihr. Viele glauben an ein demokratisches, gleichberechtigtes Modell in der Partnerschaft, in dem Mann und Frau in allem gleichgestellt sind. Das funktioniert vielleicht im Berufsleben, in einer Liebesbeziehung gelten jedoch andere tiefenpsychologische Muster: in der Realität einer Beziehung übernimmt immer einer die Führung, der andere folgt. Nicht immer ist dies jedoch auf den ersten Blick sichtbar.

Bis vor wenigen Jahren hätte eine solche Frage kaum Sinn gemacht. Wenn die gesellschaftliche Entwicklung allerdings weiterhin so verläuft wie in den letzten Jahrzehnten, dann macht sie in einiger Zeit auch keinen Sinn mehr, denn die Antwort wird dann nämlich sein: Natürlich führt die Frau in der Partnerschaft, der Mann folgt ihr.

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Viele glauben an ein demokratisches, gleichberechtigtes Modell in der Partnerschaft, in dem Mann und Frau in allem gleichgestellt sind. Das funktioniert vielleicht im Berufsleben, in einer Liebesbeziehung gelten jedoch andere tiefenpsychologische Muster: in der Realität einer Beziehung übernimmt immer einer die Führung, der andere folgt. Nicht immer ist dies jedoch auf den ersten Blick sichtbar.

Ich komme gerade aus unserem Paarseminar „Magic Moments". Wieder einmal hatte ich Gelegenheit die Paare und die Dynamik in Liebesbeziehungen anzuschauen. Und wieder einmal musste ich feststellen, dass die von mir prognostizierte Entwicklung in Partnerschaften weiter anhält: die Frauen haben spätestens nach einigen Jahren der Partnerschaft die Führung: zu Hause, bei Entscheidungen und bei Konflikten. Und sie sind auch die Aktiven beim Sex. Das führt dann relativ schnell dazu, dass die Frau in die Mutterrolle und der Mann in die Rolle des Sohnemanns gerät. Das ist für einen Mann sehr unangenehm und peinlich, die wenigsten wissen aber, wie sie aus dieser Dynamik herauskommen können. Mit diversen Strategien, die er schon als Jugendlicher bei Mama angewendet hat versucht der Mann sich dem Einfluss der Partnerin zu entziehen: genervtes Abwenden, Ablenken, Harmonisieren, Beschwichtigen oder Fortlaufen.

Diese Beziehungs-Konstellation von Mutter- und Sohn-Rollen ist natürlich für das Sexualleben enorm abtörnend – immer mehr ist es die Frau, die dann ausbricht und sich einen männlicheren Liebhaber sucht oder einfach weggeht, weil sie den klammernden, jammernden und abhängigen Partner nicht mehr aushält. Bei immer mehr Paaren lebt die Frau den maskulinen Part und hat die Führung, der Mann ist feminin, harmonisierend und passt sich ihr an.

15971623Ich erkenne nach 20 Jahren als Paartherapeut die vorliegende Paardynamik oft schon nach wenigen Sekunden und viele sind verblüfft, wenn ich ihnen direkt sagen kann, was die Kernproblematik in ihrer Partnerschaft ist. Woran sehe ich dies also? Hier verrate ich ein paar ganz einfache Indikatoren:

1. Körperspannung: der maskuline Partner hat hohe Körperspannung, der feminine ist weicher oder schlaffer.

2. Atem: der maskuline Partner atmet intensiver und dynamischer, die Betonung liegt auf dem Einatem. Der feminine Partner atmet langsamer oder oberflächlicher, die Betonung liegt auf dem Ausatem.

3. Räumliche Konstellation: der maskuline Partner geht vor oder steht vorne, der Feminine folgt oder steht etwas zurück.

4. Stand: Der Maskuline steht breitbeinig, ruhig und stabil, die Hände oft in die Hüften gestützt oder mit verschränkten Armen. Der Feminine hat ein Stand- und ein Spielbein, „wackelt" oder tänzelt herum.

5. Stimme: der Maskuline hat eine lautere, härtere, markantere und dominantere Stimme, die einzelnen Buchstaben werden betont, Akzente bewusst gesetzt und die Stimme wird am Satzende gesenkt. Der feminine Partner spricht leiser, weicher, macht mehr Nebensätze, stellt Fragen und nuschelt oft sogar.

6. Rede: Der Maskuline redet als Erster, beantwortet die Fragen und redet auch deutlich mehr. Er kann Monologe halten und hat auch meist das letzte Wort. Der Feminine hat einen deutlich geringeren Redeanteil und hört lieber zu.

7. Augenkontakt: Der Maskuline sucht und hält den Augenkontakt, der Feminine senkt den Blick, wenn man ihn anschaut oder vermeidet den Blickkontakt.

8. Bewegung: Der Maskuline bewegt sich dynamischer, schneller, akzentuierter – voller Energie. Der Feminine bewegt sich langsamer, fliessender, mit harmonischen Bewegungen.

9. Mimik: Der Maskuline schaut meist strenger, konzentrierter und ernster. Der Feminine lächelt und versucht zu gefallen, die Mimik ist akzentreicher.

10. Entscheidungen: Der Maskuline hat Freude daran zu entscheiden, der Feminine tut sich schwer damit und überlässt die Entscheidungen lieber dem Partner.

11. Initiative: Der Maskuline ist offen für Neues, für Herausforderungen und Abenteuer, der Feminine ist eher zurückhaltend und bleibt lieber in der Komfortzone.

12. Sexualität: Der Maskuline hat mehr sexuelle Appetenz, verführt zum Sex, kann die sexuelle Spannung länger halten, ist experimentierfreudig und dominant. Der Feminine hat meist weniger Appetenz von sich aus – er braucht das Feuer des Maskulinen, um animiert zu werden. Er neigt zu Routine, dem Sicheren und entlädt die sexuelle Spannung schnell. Er überläßt dem anderen die Führung und geniesst die Hingabe.

13. Visionen: Der Maskuline hat eine Vision der Partnerschaft und setzt Ziele, der Feminine ist lieber spontan und „fließt mit der Energie".

Es gibt natürlich noch viel mehr Aspekte, aber diese äußerlichen Merkmale sind leicht überprüfbar. Überlege anhand der Fragen, ob du der Mann oder die Frau in deiner Partnerschaft bist. Weitere Details hierzu findest du in meinem Buch „Abenteuer Männlicher Verführung". Nur soviel möchte ich verraten: Schätzungsweise 70-80% der Ehekrisen und Trennungen haben zur Ursache, dass die Frau den Mann zu unmännlich findet und den Respekt vor ihm verliert oder der Mann seine Frau zu unweiblich und sich nach einer femininen, sexy Geliebten umsieht. Das aktuelle gesellschaftliche Experiment der vertauschten Rollen in der Partnerschaft führt leider zu immer kürzeren und immer unbefriedigenderen Beziehungen.

Die gute Nachricht: Man kann sein Verhalten und seine "Polung" durchaus verändern! Ich habe schon Hunderten von Männern dabei geholfen, sich maskuliner zu fühlen und die Männerrolle in der Partnerschaft einzunehmen.

Du erlebst deine Partnerschaft als unbefriedigend oder „unerotisch"? Oder du schaffst es überhaupt gar nicht erst eine längere feste Beziehung zu etablieren?

Du hast erkannt, dass du maskuliner werden musst, aber weißt nicht wie?

Dann ist das Männertraining eine Option. Hier geht es nicht darum Risse zu kitten oder Politur aufzutragen – du wirst dich als Mann ganz neu erleben und definieren. Eine herausfordernde Reise zu deiner maskulinen Essenz und deiner phallischen Potenz, die unumkehrbar ist. Lies hier, was dich beim Herzenskrieger-Training erwartet.

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