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Warmduscher sind out. 30 Jahre Feminismus haben aus den Männern die besseren Frauen gemacht. Aber kaum eine Frau steht mehr auf einen immer lächelnden, supernetten Ja-Sager. Frauen suchen Männer, die lustvoll ihre männliche und aggressive Seite bejahen und leben, Männer, die nicht bei einem Streit umkippen oder weglaufen, Männer, die Biß, Stärke und Charisma haben. Warmduscher und Weicheier erregen bei immer mehr Frauen eher Mitleid als Bewunderung. Und in einer Beziehung bleibt meist der Sex auf der Strecke, wenn der Mann nicht einen deutlichen männlichen Gegenpol zur Frau darstellt. Ein echter Mann ist eben interessanter als ein Kuschelbär.

Aus gegebenem Anlass möchte ich ein paar Zeilen zum Verständnis von Männlichkeit, wie ich sie verstehe und in meinen Workshops vermittle schreiben. Ich halte es für männlich, bestimmte Werte in seinem Leben zu entwickeln, diese klar zu kommunizieren und dafür auch zu gehen. Das bedeutet, auch bereit zu sein zu kämpfen oder Gegenwind und Konflikte zu riskieren. Wer sein Fähnchen nach dem Wind hängt oder nach dem beliebten esoterischen Motto "Alles kann, nichts muß" lebt vermeidet Konflikte, aber verweichlicht auf Dauer.

In meinen Männerseminaren geht es um Abenteuer und Risikobereitschaft. Etwas, das in unserer komfortablen Sicherheitsgesellschaft dabei ist auszusterben. Auch der Staat sorgt mit immer neuen Gesetzen dafür, dass alles immer sicherer und kontrollierter wird. Die folgende Spiegel-Rezension, auf den Karsten mich hinwies beschreibt diese Tendenz sehr treffen, auch wenn mir der Aufhänger "Rauchverbot" etwas am eigentlichen Thema vorbeigeht. Aber lest selbst:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,517400,00.html

 

Nicht, dass es die Intention der Männerseminare wäre, den Frauen zu gefallen oder bei ihnen danach besser anzukommen. Aber wenn ich montags nach einem Männerseminar ins Büro komme, empfängt mich Martina meist schon mit einem Grinsen und den Berichten der Partnerinnen der Männer, die hier begeistert angerufen oder gemailt haben.

Das bestätigt für mich meine These, dass Aggression sexy macht. Der Unisono-Tenor bei genauerer Nachfrage ist immer: endlich sagt mein Mann wo es langgeht und bietet mir eine Reibungsfläche. Denn diese Reibung braucht es, um zu streiten, zu "kebbeln", um wieder Pepp in die Partnerschaft zu bringen und natürlich und nicht zuletzt, um richtig guten und leidenschaftlichen Sex zu haben. Denn die allermeisten Frauen stehen nunmal auf Alpha- und nicht auf Beta-Männer, die sich stets unterordnen und wie ein treudoofer Dackel hinter ihnen hertrotten.

Dieses Feedback in solcher Konsequenz überrascht mich persönlich doch immer wieder. Zart beseitete "nice guys" krititisieren meine Vorträge und die Homepage oft als "freuenverachtend", "zu einseitig" oder " macho-mässig". Interessanterweise kommen diese Kommentare nicht von Frauen! Nicht dass ich ein Problem damit hätte, aber ich hätte mit mehr "Gegenwind" und Kritik von Frauen gerechnet. Doch sie stimmen meinen Thesen meist begeistert bei! Warum das so ist steht ausführlich in meinem Buch - ich will mich hier nicht wiederholen.

Und für die Single-Männer gilt ähnliches wie für Männer in Partnerschaft. Sie merken nach dem Männerseminar schnell, dass sie eine erhöhte Anziehungskraft auf das andere Geschlecht ausüben. Sie sind weniger schüchtern, witziger, frecher und draufgängerischer, was sie für Frauen interessant macht.

Immer wieder werde ich von Männern, die Single sind um Rat gefragt, wie sie sich Frauen gegenüber verhalten sollen, mit denen sie flirten oder die sie verführen wollen. Leider benutzen viele Männer dabei völlig falsche Strategien, sind innerlich sehr unsicher und verlieren sich selbst im Kontakt mit einer Frau. Oft fehlt hier ein Wissen um die Dynamik zwischen Mann und Frau im erotischen Kontext. Denn nirgendwo lernt man schliesslich so etwas: die meisten gehen hier nach dem "Try and error - Prinzip" vor und bekommen dazu meist kein ehrliches Feedback - weder vom anderen noch vom eigenen Geschlecht. 

Mangelnde Männlichkeit, früher Tod?

Männer, die zu wenig Testosteron im Blut haben, sterben häufiger vergleichsweise jung. Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Langzeitstudie. Im Laufe des Lebens sinkt der Testosteronspiegel von Männern kontinuierlich. Allerdings nicht bei allen gleich starkt: Ein Teil hat irgendwann sehr niedrige Werte, während andere auch in hohem Alter noch Hormonmengen im Blut haben, die denen von viel jüngeren Männern entsprechen. weiterlesen

Quelle: focus.de 2007

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