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Der Unmut über fehlende Gleichberechtigung der Geschlechter in Bildung, Kultur und Beruf führte vor über 100 Jahren zur Frauenbewegung. Sie hatte gerade zu Beginn ihrer Geschichte einen schweren Stand. Es ist noch nicht lang her, als Feministinnen als einfach nur persönlich Frustrierte oder Gescheiterte gebrandmarkt wurden.
MaennerbewegungHeutzutage hat eine Umkehrung stattgefunden, was die Geschlechterfrage betrifft. Es gibt laute Stimmen, die die Notwendigkeit der Förderung von Jungen in unserem Bildungssystem anmahnen. Hierzu gehört das Schaffen eines höheren Anteils von Erziehern und Lehrern, denn Jungen werden immer häufiger von alleinerziehenden Müttern erzogen. Es fehlen männliche Vorbilder. Der Politologe Gilles Duhem, Gründer vom "Gemeinschaftshaus Morus 14", drückt das Problem so aus: "Das Problem des 21. Jahrhunderts sind die ungebildeten Männer und Jungen – ob Einwanderer oder Deutsche, ist nicht entscheidend. Die ungelernten Männer sind überflüssig geworden. Armee, Fabrik, Gewerkschaft, Kirche – dort sind sie früher untergekommen und haben gelernt, sich im Griff zu haben. Aber die Orte der Disziplin fallen heute weg. Es gibt kein gesellschaftliches Korsett mehr. Für die Jungs ist das Problem, dass keiner sie erzieht. Die Kinder hier wachsen praktisch vaterlos auf, was für die Jungs fatal ist."


In diesem Zusammenhang steht auch die Förderung von Männern in Fragen der Gesundheit. Eine Studie der Technischen Universität Dresden von 2013 ergab, dass die psychischen Störungen von in Afghanistan eingesetzten Bundeswehrsoldaten oftmals nicht erkannt werden. Das liegt auch daran, dass Betroffene sich nur selten Hilfe suchen. Selten ihr Leiden thematisieren und kommunizieren! Selten zeigen, wie es in ihrer Seele aussieht! Gern wird gesellschaftlich zwar vom Mann eingefordert, Gefühle zu zeigen. Doch in Wahrheit ist das Abweichen von der klassischen Männerrolle auch heute noch kaum akzeptiert. Die meisten Frauen reagieren immer noch erschrocken, wenn ihr Mann einmal Schwäche zeigt. Es gibt Therapeuten, die berichten, dass Frauen von ihrem Mann einfordern, Gefühle zu zeigen – und ihn dann verlassen, wenn er negative Gefühle wie Depressionen zugibt.

Diese Probleme passen nicht in unser klassisches Bild der Männerrolle. Wie einst die Vorreiterinnen des Feminismus werden diejenigen, die die Krise des Mannes auf den Punkt bringen als frustrierte, gescheiterte Existenzen betrachtet. Männer, die mit ihren Problemen nicht zurecht kommen und die Schuld dafür in der Gesellschaft suchen.

Ist angesichts dieser nicht angegangenen Probleme eine Männerbewegung nicht überfällig?


Quellen:
http://www.zeit.de/2014/02/maenner-krise-maennerbewegung
http://tu-dresden.de/aktuelles/newsarchiv/2013/11/dzs_ptbs

Gewalt

Alle Thesen meines Buches Männlichkeit leben finden allmählich Zugang in die Mainstream-Medien. Selbst die FAZ stellt mittlerweile Gewalt gegen Männer und durch Frauen dar. In den Köpfen, den Kitas und Schulen, bei Gerichten und den unzähligen Gleichstellungsbeauftragten und Empfängerinnen der Fördermittel zur Gleichstellung der Geschlechter gilt aber immer noch: Männer sind Täter und Frauen sind Opfer. Von einer wirklichen Emanzipation sind wir noch weit entfernt... Der Artikel fasst einige wesentliche Thesen meines Buches zusammen, das 2006 seiner Zeit voraus war und heute noch viel aktueller als damals ist. "Gewalt hat keine Rasse, keine Klasse, keine Religion oder Nationalität, aber sie hat ein Geschlecht: Es ist ein bombastischer Satz, den die Autorin Antje Rávic Strubel seit ein paar Wochen vor sich herträgt. Gerne wüsste man, wie sie ihn begründet. Das letzte Buch der Extremfeministin Hanna Rosin kann sie nicht gelesen haben, denn darin wird voller Stolz eine Studie aus Großbritannien mit der Feststellung präsentiert, dass Frauen mittlerweile dreimal öfter wegen häuslicher Gewaltanwendung festgenommen werden als Männer. Genauere Zahlen findet man in Walter Hollsteins „Das missachtete Geschlecht“ oder in der sogenannten „Männerstudie“ der Evangelischen Kirche, die 2010 Furore machte. So sind etwa gleich viele Frauen und Männer in Familien handgreiflich, Frauen fangen aber öfter an und sind öfter bewaffnet als Männer.

frauengewalt

Immer mehr Untersuchungen belegen meine im Jahr 2006 zusammengefassten Recherchen über häusliche Gewalt. Die in meinem Buch "Männlichkeit leben" in 2007 publizierten Fakten stiessen vielfach auf Kritik und Ablehnung, werden aber nun immer häufiger belegt. Trotzdem wird weiterhin wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass Männer die Täter und Frauen Opfer sind - die Realität sieht schon lange völig anders aus.

 
In einer umfassenden Gesundheitsstudie hat das Robert Koch-Institut knapp 6000 deutsche Erwachsene auch zu ihren Gewalterfahrungen befragt. Das Ergebnis: Frauen werden ihrem Partner gegenüber häufiger gewalttätig als Männer - zu diesem Ergebnis kommt die neue große Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland. Eine Forscherin erklärt, was dahinter steckt, ein Betroffener erzählt.

Hier der komplette Spiegel-Artikel

 

 

 

Charisma oder Herzenskrieger

Nach dem Erfolg des ersten ausgebuchten Charisma-Seminars möchte ich auf die Anfragen eingehen und „Charisma" erneut anbieten. Gerade die Mischung von Herzenskriegern, die das Training bereits absolviert hatten und neuen Männern war spannend und gegenseitig bereichernd für alle Beteiligten. Dieses Seminar ist anders aufgebaut und strukturiert als das Herzenskrieger-Training – es stellt vielmehr eine Ergänzung dar. Die Teilnehmer brauchen demnach keine Vorerfahrung für das Charisma-Seminar.
Foto-Paar-U1-2011Hier werden Persönlichkeitsanteile aktiviert und Fähigkeiten erworben, die für eine charismatische Ausstrahlung wesentlich sind. Wer allerdings Vorträge und Präsentationen erwartet, die gemütlich im Stuhl konsumiert werden können ist hier fehl am Platz. In erster Linie werden konkrete Fähigkeiten in der Gruppe und auch in der Öffentlichkeit trainiert. Dazu gehören Stimm- und Sprachschulung, Rhetorik, Körpersprache, Gestik und Mimik. In vielen Übungen geht es aber darum das eigene Energieniveau deutlich anzuheben – das geht nicht ohne körperliche Aktivität und Schweiß. Die Männer bekommen in diesem Seminar speziell männliche Aspekte einer charismatischen Ausstrahlung vermittelt: Selbstsicherheit, Aggression, Durchsetzungskraft, Wille, Präsenz und Führungsqualitäten werden trainiert. Eine Konfrontation mit einer großen Bandbreite an Emotionen und ein Training der eigenen Ausdrucksfähigkeit soll dazu beitragen Zugang zu verschiedenen Gefühlen zu bekommen. Insgesamt wird die eigene Persönlichkeit dadurch facettenreicher und schillernder.

Ein Gastbeitrag von Horst Ritter

Stolz, Vertrauen, Ehrlichkeit, Freundschaft und tiefe Verbundenheit. Dieser Geist verbindet uns Herzenskrieger und speziell für diese gibt es jedes Jahr den Herzenskrieger-Törn.

Hauptseite HK CrewJeden Tag brechen wir zu neuen Ufern auf und genießen eine Freiheit, die kein Luxushotel bieten kann. Unter Segeln gemeinsam und lautlos durch das Wasser pflügen – das ist Glück. Das heißt Wind in den Haaren, Salz auf der Haut, unbeschwertes Leben und jede Menge Spaß. Wenn der Wind die Segel glattbügelt, die Yacht durch die Wellen pflügt und Du im Segelrausch bist, dann willst Du es nochmals wissen. Du nimmst es mit der Naturgewalt des Windes auf in dem Du mit aller Kraft an der Winsch die Segel noch dichter holst. Wenn Du dann noch spürst wie die Masse beschleunigt, durchfährt Dich dieses elektrisierende Gefühl von Energie. Join the crew!

Special: Vater-/Sohn Törn
Du bist Vater? Nimm Deinen Filius auf ein Abenteuer mit! Du bist Sohn? Begeistere Deinen alten Herrn für eine Reise der Begegnung und Annäherung umgeben von einer phantastischen Natur. All das getragen von einem unbeschreiblichen Freiheitsgefühl. Ganz gleich ob im Wasser rumbalgen, beim gemeinsamen Kochen oder beim synchronen Klippenspringen. Egal ob als Vater oder Sohn – es entsteht Verbindung. Und es bleibt eine wunderschöne Erinnerung der Begegnung!

Termine - Videoclip - Bilder - Anmeldung - Infos:
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www.seaflow.de
Tel.: +49 162/688 5006

Übergangsritual

 Das Wort „Ritual" beginnt immer mehr Bedeutung zu erlangen. In allen möglichen Bereichen unseres Lebens taucht der Begriff auf. Seit über 20 Jahren praktiziert der Gründer der Kriegerschule Jack Silver schamanische Rituale, bei denen der Selbstwachstum und das Ganz -oder Heilwerden der Menschen im Mittelpunkt stehen. An dieser Stelle soll vor allem das Thema Übergangsritual, oft auch Schwellenritual genannt, aus schamanisch-spiritueller Sicht betrachtet werden. Das spirituelle Ritual ist keinesfalls mit einem „Alltagsritual" (Zähne putzen, Kaffe trinken, Duschen, etc. ...) zu verwechseln, es kann auch Zeremonie genannt werden. Zeremonie und Ritual sind zwei Begriffe, die in verschiedenen Traditionen weltweit unterschiedlich verwendet werden. Bei den einen ist das Ritual so etwas wie ein Katholischer Gottesdienst, der immer gleich abgehalten wird, mit den selben Gebeten und dem selben Rahmen. Die Zeremonie ist dort etwas individuelleres, was immer wieder von neuem gestaltet wird, dem Zeitgeist entspringt, sie ist nah an den Themen der Menschen und nie die Selbe. Und bei den anderen, ... ist es genau umgekehrt!

29. Herzenskrieger Männertraining

Wage den Sprung ins Unbekannte!

Gruppe web

Du willst neue Facetten deiner Männlichkeit erleben?
Du willst Zugang zu deiner Aggression und Power bekommen?
Du willst deine Komfortzone verlassen und etwas wagen?

Dann bist du bereit für den 1. Step des Herzenskrieger-Trainings!

Nächste Chance zum Einstieg: Step 1a 30.07.20 - 02.08.20

 

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