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Darf ein Mann dominant sein? Oder muss er es?

Wenn man wie ich alle Beziehungs- und Partnerschafts-Ratgeber studierthat findet man dieselbe Grundidee als Konzept für Liebesbeziehungen: diegleichberechtigte und demokratische Partnerschaft. Beide müssen lernen mehr aufeinander einzugehen, politisch korrekt miteinander zu reden, verständnisvoll und einfühlsam sein, Kompromisse zu finden - dann klappt es auch mit der Partnerschaft. Richtig, die Partnerschaft funktioniert dann oft reibungslos – die beiden sind ein gutes Team für Kindererziehung, Wohngemeinschaft, Arbeit und Repräsentation. Und alle sagen: „So ein harmonisches, tolles Paar!“ Und es gibt keinerlei Reibungund Aufregung in der Beziehung, noch nicht mal nachts im Bett. In so einer reibungslosen Beziehung wird nur gekuschelt. Der Preis für diese heile, harmonische Welt ist eine eingeschlafene Erotik und kein Sex mehr. Beide Partner werden zu geschlechtslosen Neutren, zu Mama und Papa in der Familie. Die Partnerschaft ist nur noch eine Funktions-Ehe mit praktischem und wirtschaftlichem Nutzen und damit beide sich nicht so einsam fühlen. Bis einer von beiden merkt, dass da was Grundsätzliches fehlt: Lebendigkeit, Abenteuer, Aufregung, Erotik und Sex – schlicht: es fehlt das Leben! Die Partnerschaft ist leblos geworden und die Beteiligten werden es nach und nach auch, wenn keiner der beiden ausbricht.

Wie funktioniert eine Liebesbeziehung?

Foto Paar U1 2011

Wenn man Frauen fragt, was sie sich vom Partner wünschen, dann bekommt man als Antwort: ein einfühlsamer, verständnisvoller und treuer Mann, der sie liebt, aber ihnen auch ihre Freiheit lässt. Alles wird gemeinsam und gleichberechtigt entschieden. Das ist die Antwort des rationalen, bewussten Teils, der durch das gesellschaftliche Ideal einer gleichberechtigten und unabhängigen Frau geprägt wird. Der Feminismus hat in den letzten 40 Jahren den Köpfen von Frauen ganze Arbeit geleistet: deshalb denken die meisten Frauen heute, dass alles gleichberechtigt in der Beziehung sein muss. Außerdem muss die moderne Frau „selbstbestimmt“ und unabhängig vom Mann sein.

Dem entgegen steht aber ein romantisches Bedürfnis, das emotional sehr viel mächtiger ist. Es ist häufig unbewusst, hat aber (gerade deshalb) einen viel größeren Einfluss auf die Frau. Dieser romantische Teileiner Frau sehnt sich nach einem Mann, der etwas für sie riskiert: sie anspricht, erobert und verführt. Sie liebt es, seine Risikobereitschaft und seinen Mut zu spüren. Nur wenn er die Führung übernimmt kann sie sich von ihm verführen lassen. Sie möchte begeistert werden, ihn verehren, zu ihm hochschauen und von seiner Männlichkeit überwältigt werden. Sie sehnt sich nach männlicher Stärke und Schutz. Das sind romantische Vorstellungen, die sie aber nicht offen kommuniziert, aber die sie unbewusst von einem Liebhaber erwartet.Verliebtheit, Erotik und Leidenschaft kommen nicht auf, wenn der Mann erst fragt, ob er sie ansprechen darf, eine Diskussion führt, wo man zusammen essen geht oder sie – politisch korrekt – sie beim siebten Date darum bittet sie küssen zu dürfen. Sie hat eher Mitleid, wenn der Mann sie fragt, ob es ihr jetzt gerade passt ihre Hand zu nehmen. Auch kommt keine erotische Stimmung auf, wenn vorher ausdiskutiert wird wann und in welcher Position sie Sex haben werden. Viele Männer sind durch zu viel weiblichen Einfluss und feministisches Gedankengut so fundamental verunsichert, dass sie Angst davor haben dominant zu sein. Das könnte schließlich als sexuelle Belästigung gewertet werden und sie würden als Machos oder frauenfeindlich gelten – und das wäre – vor allem in Mamas Augen - das Allerschlimmste! Das feministische Erziehungsprogramm hat bei den meisten Männern erfolgreich und dauerhaft funktioniert.

Um als Mann Erfolg zu haben müssen Sie sich ganz grundlegend von der demokratischen und feministischen Idee der Gleichberechtigung in einer erotischen Beziehung befreien. Ansonsten werden Sie derbe Enttäuschungen erleben. Mann und Frau sind zwei Pole – wer die Unterschiede erkennt und lebt wird Erfolg haben. Wer sie negiert wird ein guter Freund und Diskussionspartner werden. Im Klartext bedeutet das für die meisten deutschsprachigen Männer, die seit den 60er Jahren geboren wurden: vergessen Sie alles, was Sie zum Thema Verführung, Beziehung und Sex bislang gelernt haben. Die meisten müssen sich komplett umpolen, denn sie haben feministisches Gedankengut bereits „mit der Muttermilch“ aufgesogen.

Verführung ist das Spiel mit der Spannung wie in einem Tango-Tanz. Es nähert sich, aber sie sagt Nein und stößt ihn weg, er zieht nicht beleidigt ab, sondern geht um sie herum und wagt von der anderen Seite einen zweiten Vorstoß. Zunächst geht sie ein Stück darauf ein, dann schiebt sie ihn wieder weg. Er zieht sich zurück, bis sie wieder in seine Nähe kommt und Angebote macht. Dann fasst er beherzt zu. Sie wehrt sich, aber genießt es offensichtlich seine Stärke zu fühlen. Wenn er merkt, dass ihr Widerstand schmilzt und sie mehr will lässt er sie wieder los und tanzt alleine, damit sie Sehnsucht nach ihm spürt. Sie tanzt an ihm vorbei und berührt ihn scheinbar zufällig, was er zunächst ignoriert, bis… er sie erst am Ende des dritten Musikstücks küsst.

Zur Verführung und zum Liebesspiel gehören diese Komm her – Geh weg – Spiele dazu. Sie erhöhen die Spannung und die Vorfreude. Hier geht es nicht um Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Absprachen und gemeinsame Planung. Es geht um etwas viel Spannenderes: Erotik und Liebesspiele! Und die Rollen sind klar verteilt: er ist der Verführer, sie wird verführt. Natürlich hat sie einen wichtigen Einfluss auf den Spielverlauf durch ihre Signale: aber sie wird sehr enttäuscht sein, wenn er als Verlierer aus dem Spiel geht. Nur ein echter „Nice guy“ fragt besorgt: „Magst du mich nicht mehr?“ Nur ein Mamasöhnchen zieht sich beleidigt zurück: „Ich komme auch ohne dich klar.“ Und nur ein ganz verlorener lieber Junge fragt: „Wie soll ich es denn machen? Sag mir, was ich tun soll!“

Ein erfahrener Verführer beherrscht dieses Spiel, in dem er dominant und neckend ist. Dieses Verhalten, auf das ich später noch im Detail eingehen werde ist ein Grundbaustein eines erfolgreichen Verführers und sollte zur zweiten Natur werden. Wer den Dreh einmal raus hat wird ungeheuren Spaß damit haben.

Frauen führen

Dominanz

Karin berichtet wütend: „Ich konnte dieses unsichere, pseudo-einfühlsame Gehabe meines Mannes einfach nicht mehr ertragen. Da ist mir der Kragen geplatzt und ich hab ihm gesagt: „Pack mich, küss mich, zieh mich aus und hab mal einfach deinen Spaß mit mir!“ Das hat er dann brav gemacht und als ich schreie und mich etwas wehre, damit es nicht allzu langweilig wird lässt er mich erschrocken los und fragt: „Ist alles ok? Soll ich sanfter machen?“ Was soll ich bloß mit so einem Mann anfangen?“

De facto haben in den meisten Partnerschaften die Frauen das Sagen. Sie leiden oft darunter, wissen aber nicht, wie sie aus der Rolle heraus kommen. Sie bieten ihrem Partner immer wieder Gespräche zu Entscheidungen und grundlegenden Beziehungsfragen an. Da der Mann eher davon abgenervt ist und sich beharrlich weigert die Führung und Entscheidungen zu übernehmen, tut es die Frau. Nach einiger Zeit hat sie raus, wie sie ihn dezent manipulieren und steuern kann, um ihre Wünsche durchzusetzen. Sie hat die Kontrolle und sagt, wo es langgeht, aber glücklich ist sie meistens nicht dabei. Sie fühlt sich nicht sicher und beschützt durch ihn und muss deshalb stets die Kontrolle behalten, permanent angespannt und auf der Hut.Deshalb wirken diese Frauen oft gestresst, angespannt und gereizt. Sie haben das Gefühl einen großen Jungen an ihrer Seite zu haben, um den sie sich kümmern müssen statt einen Mann, die die Führung hat. Auf Dauer verlieren sie jeden Respekt und Achtung vor ihrem Mann, von sexueller Anziehungskraft ganz zu schweigen. Sie füllen die maskuline Rolle in der Partnerschaft aus, die ihrem Wesen aber nicht entspricht. Dafür müssen sie ihre feminine Seite immer mehr verleugnen und verlieren oft den Zugang zu ihrer weiblichen Essenz. Mehr dazu schreibt meine Partnerin Leila Bust in ihrem Buch „Weiblichkeit leben“.

Manche Beziehungen fangen schon mit vertauschten Rollen an: die Frau macht dem Mann in der Disco schöne Augen und bietet ihm einige Steilvorlagen, um in Kontakt zu kommen. Da er nicht reagiert übernimmt sie die Führung, spricht ihn an und hält das Gespräch am Laufen. Sie macht als erstes Körperkontakt und reizt ihn so lange und offensichtlich, bis er sie wenigstens als Erster küsst. Sie ist es dann auch, die ihn auf die Nacht bei sich einlädt und ihm schließlich in ihrer Wohnung hilft nicht weiter zu diskutieren, sondern ihr an die Wäsche zu gehen.Nach so einem Start ist es für den Mann schwierig das Ruder rumzureißen und Führung in der Partnerschaft zu übernehmen. Der heutige Status Quo in den meisten Partnerschaften ist eine Demokratie oder ein Rollentausch. Kaum ein intelligenter und gebildeter deutscher Mann traut sich noch die Führung zu übernehmen oder gar dominant zu sein. 40 Jahre Feminismus haben aus männlicher Dominanz und phallischer Stärke Schimpfwörter gemacht. Umgekehrt schämen sich Frauen dafür, wenn sie ihre weibliche Seite leben und sich von einem Mann führen lassen. Durch den Feminismus ist die weibliche Essenz pervertiert worden: Hingabe, Vertrauen und Ausgleichendes wird stets als Unterwerfung und Demütigung gedeutet und vermieden.

So lernst Du, wie man Frauen (ver)führt

 

Flirttipps

Dass Frauen nicht angesprochen werden wollen oder sich belästigt fühlen gehört zu einem der größten Mythen unserer heutigen Zeit. Fakt ist auch heute noch, Emanzipation hin oder her, die wenigsten Frauen würden ein Mann ansprechen egal wie attraktiv sie ihn finden. Die hübschesten Frauen haben meistens die größten Probleme einen entsprechenden Mann kennen zu lernen, da sich niemand traut sie anzusprechen. Halte dir immer wieder vor Augen. Du hast jedes Recht, nach deiner biologischen Bestimmung sogar die Pflicht eine Frau die dir gefällt anzusprechen. Du tust dir und ihr einen Gefallen damit, dass du sie anspricht. Nur so gibst du euch die Chance euch kennen und vielleicht lieben zu lernen.

Ich habe über 100 Frauen gefragt wie sie im folgenden Szenario handeln würden. Sie sitzt mit einer Freundin im Café. Plötzlich kommt er durch die Tür. Ihr absoluter Traummann. So etwas haben sie seit Monaten nicht mehr gesehen, ihr Herz schlägt schneller und sie werfen ab und zu ein paar verstohlene Blicke zu ihm herüber. Er guckt auch manchmal hinüber, macht aber keine Anstalten sie anzusprechen. Das Ganze geht ungefähr eine halbe Stunde, dann macht er sich fertig das Café wieder zu verlassen. Sprichst du ihn an oder lässt du ihn gehen?

Über 90% aller Frauen haben gesagt, dass sie ihn gehen lassen werden. Erschreckend, nicht wahr?

PAV matti

Filmtipp zum Thema Vater und Jungenfreundschaft

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Populärmusik aus Vittula - Ein Film von Reza Bagher (2006) nach dem Roman von Mikael Niemi.

Der Film beschreibt eine Jungen- und Jugendfreundschaft in einem Dorf jenseits des Polarkreises zwischen Schweden und Finnland: spannend, witzig, tiefgründig. Kein Hollywood-Streifen, sondern sehr facettenreich und psychologisch interessant zeigt es verschiedene Vater-Sohn-Beziehungen. Empfehlenswert als eine gute Einstimmung auf das kommende 1. Herzenskrieger-Seminar mit dem Schwerpunktthema Vater.
Weitere Details unter: www.populaermusik.de

 

 


Bist du vor 1977 geboren? Dann hattest du wahrscheinlich mehr Möglichkeiten deine männliche Seite zu entwickeln als die Generation danach, die in Watte gepackt wurde. Ein Freund mailte mir folgenden Text:

Wenn du nach 1977 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun.

Verschwinde! Kinder von heute werden in Watte gepackt..........

Danke für Euer Feedback zur neuen Homepage. Ich komme gerade aus Brasilien zurück nach meinem ersten Vortrag auf Portugiesisch, was eine Herausforderung für mich war. War eine gute Mischung aus Adrenalin und Spass! Ende November geht es mit einem Workshop in Sao Paulo weiter. Das ist Teil meiner Vision, die ich Anfang des Jahres entwickelt habe, um meine Arbeit auch ins Ausland zu tragen.

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Ich habe natürlich auch mit einigen Männern (und Frauen) in Brasilien über die Themen meines Männerbuches gesprochen, denn das Interesse ist groß. Die Grundthematik ist dort ähnlich: dass Männern Herausforderung und Stärkung ihrer Männlichkeit fehlt. Sie leben meist bis sie heiraten bei den Eltern: das heisst die Mutter wäscht und kocht für sie und der Mann bleibt so in der Rolle des Jungen. Wenn er dann nach der Heirat mit der Ehefrau zusammen zieht übernimmt diese dann nahtlos die nährende und behütende Mutterrolle für den Mann. Kaum ein Mann in Brasilien macht also die Erfahrung alleine zu wohnen und vor allem für sich selbst zu sorgen. Dieses Phänomen kenne ich auch sehr stark aus Spanien, wo ich auch öfter bin und aus einigen anderen lateinamerikanischen Ländern.

Flirten ist männlich!

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Gestern haben wir uns als Herzenskrieger-Team in einem Bochumer Restaurant im sog. "Bermuda-Dreieck" getroffen, um Karstens und meinen Geburtstag zu feiern und das anstehende Männertraining zu planen.

Wir unterhielten uns darüber, dass sich immer weniger Männer trauen für sie attraktive Frauen anzusprechen, ihnen Komplimente zu machen oder zu flirten. Ich höre stets Klagen von Frauen, die ausgehen, um Männer kennen zu lernen und sich danach sehnen angesprochen zu werden, um zu flirten. Mir selbst fällt es immer wieder auf, wenn ich in Südamerika oder in Spanien bin, dass dort insgesamt viel mehr und leichter geflirtet wird. Die Männer beachten Frauen, die sie attraktiv finden und zeigen es ihnen - meist auf humorvolle und respektvolle Weise.

29. Herzenskrieger Männertraining

Wage den Sprung ins Unbekannte!

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Du willst neue Facetten deiner Männlichkeit erleben?
Du willst Zugang zu deiner Aggression und Power bekommen?
Du willst deine Komfortzone verlassen und etwas wagen?

Dann bist du bereit für den 1. Step des Herzenskrieger-Trainings!

Nächste Chance zum Einstieg: Step 1a 30.07.20 - 02.08.20

 

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